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Gegenstand des Clusters sind u.a. die folgenden Fragestellungen und Aspekte:

  • Wie können innovative Geschäftsmodelle verbreitet werden, um größere Wirkung und Nachahmungseffekte zu entfalten?
  • Welche Rolle spielt die Wertschöpfungskette im Kontext nachhaltiger(er) Geschäftsmodelle?
  • Wodurch zeichnen sich nachhaltigkeitsorientierte Geschäftsmodelle im Vergleich zum Mainstream (insbesondere) aus?

Nachhaltiges Wirtschaften – Stand der Transformation zu einer Green Economy

Arbeitspapier/Bericht
Titelblatt der Publikation

Im Rahmen der „Wissenschaftliche Koordination Nachhaltiges Wirtschaften“ (NaWiKo) wurde die „Metastudie zur Transformation der deutschen Wirtschaft hin zu einer Green Economy“ durchgeführt. Im Fokus der Metastudie standen die Auswertung von Daten und Studien zu Unternehmensperspektiven, zur Konsumentenperspektive, und schließlich Ansatzpunkte zur Entwicklung eines Indikatorensystems für Transformationen.

Die verschiedenen Arbeitspakete der Studie sollen helfen, bestehende Wissenslücken zu schließen und neue Fragestellungen zu identifizieren.

Werkstattbericht WohnMobil: Neue Geschäftsmodelle in der Wohnungswirtschaft?

Arbeitspapier/Bericht

In der strategischen Unternehmensplanung und in der Umgangssprache hat sich seit den 1990er-Jahren der Begriff „Geschäftsmodell“ etabliert, um die Funktionsweise eines Unternehmens zu beschreiben. Auch in der Nachhaltigkeitsforschung hat der Begriff mittlerweile Einzug gehalten. Doch was genau macht ein Geschäftsmodell aus? In einem jetzt erschienenen Werkstattbericht geben WissenschaftlerInnen des Projekts WohnMobil einen Überblick über wesentliche Elemente von Geschäftsmodellen.

ILoNa-Workshop: Innovationsplattform & erste Projektergebnisse

04. Oktober 2016

Am 4. Oktober findet in Duisburg ein ILoNa-Workshop statt. Thema wird eine Innovationsplattform zum Austausch von Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft sein. Weiterhin werden Projektergebnisse zu folgenden Fragen präsentiert: Unter welchen Umständen entscheiden sich Kunden für nachhaltige Lieferwege? Welche Logistikdienstleistungen werden favorisiert oder abgelehnt?

 

    Nachhaltigkeit in der beruflichen Bildung ausbauen

    Veröffentlichungsdatum: 
    12.09.2016

    Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung fördert Kompetenzen für nachhaltiges Arbeiten und Wirtschaften, um die natürlichen Lebensgrundlagen für alle Generationen zu sichern. Das erfordert ökonomische, soziale und ökologische Verantwortung in bestmöglichen Einklang zu bringen.

    Umweltinnovationen und ihre Diffusion als Treiber der Green Economy

    Veröffentlichungsdatum: 
    12.09.2016

    Für die Transformation zur Green Economy sind Umweltinnovationen in verschiedensten Branchen erforderlich. Diese Innovationen spielen eine Schlüsselrolle, um ambitionierte Umweltziele zu erreichen und sind zugleich ein wesentlicher Faktor, um die sehr gute internationale Wettbewerbsposition Deutschlands in Bereichen des Umweltschutzes zu halten. Daher ist es eine wichtige umweltpolitische Aufgabe, die grüne Innovationstätigkeit zu fördern.

    Hierzu führt das Borderstep-Institut, Teilvorhabens-Koordinator im NaWi-Projekt Evolution2Green, ein Forschungsvorhaben für das Umweltbundesamt durch.

    Slow Fashion (InNaBe)

    Jan 2015 bis Dez 2017

    Nachhaltigkeit wird für viele Konsumentinnen und Konsumenten zu einem immer wichtigeren Auswahlkriterium. Nicht nur in den Bereichen Mobilität und Ernährung, sondern auch im Handlungsfeld ‘Bekleidung‘ achten die Kundinnen und Kunden verstärkt auf eine umwelt- und sozialverträgliche, ressourceneffiziente Produktion. Damit ist das Potenzial für mehr Nachhaltigkeit allerdings noch nicht ausgeschöpft: Steigern lässt sich dieses zusätzlich durch eine gleichzeitige Absenkung des Konsumniveaus, eine Verringerung des Massendurchsatzes von Kleidung und eine damit verbundene Verlängerung der Nutzungsphase (‘Slow Fashion‘).

    Innovative Wohnformen und Mobilitätsdienstleistungen in Geschäftsmodellen verknüpfen Wohnungsunternehmen und -initiativen als Impulsgeber und Akteure des sozial-ökologischen Wandels (WohnMobil)

    Jun 2015 bis Mai 2018

    Ziel des Projekts ist es, innovative Ideen gemeinschaftlicher Wohn-und Mobilitätskonzepte für etablierte Wohnungsunternehmen anschlussfähig und wirtschaftlich tragfähig zu gestalten. Das Forschungsprojekt bietet zudem einen Wissenspool an, in dem erfolgversprechende Ideen und Konzepte versammelt sind. Es werden kurz- und mittelfristig tragfähige Geschäfts- und Umsetzungsmodelle erarbeitet, mit denen Wohnungsinitiativen und -unternehmen die Möglichkeiten nutzen können, die sich aus der Verknüpfung gemeinschaftlicher Wohn- und Mobilitätskonzepte ergeben. Als Ergebnis sollen Modelle für die Planung, Entwicklung und Umsetzung gemeinschaftlicher Mobilitäts-und Versorgungsdienstleistungen sowie Flächennutzungen entwickelt und erprobt werden. Diese Modelle werden im Projekt außerdem auf ihre ökonomische Tragfähigkeit und ihre ökologischen und sozialen Wirkungen hin bewertet.

    Wege zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen (Refowas)

    Mai 2015 bis Mai 2018

    Laut einer Schätzung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) werden jährlich rund ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel nicht für die menschliche Ernährung genutzt. Nachhaltige Entwicklung hin zu einer ´Green Economy´ setzt jedoch in erster Linie eine effiziente Nutzung von Ressourcen voraus. Lebensmittelabfälle verursachen aber sowohl bei der Produktion als auch bei deren Entsorgung Umweltbelastungen. Eine Reduktion dieser Abfälle kann daher in erheblichem Maße dazu beitragen, die mit Lebensmittelerzeugung und -konsum verbundenen Umwelt- und Ressourcenansprüche sowie Emissionen zu senken. Ziel des Projekts ist es, den Agrar- und Ernährungssektor entlang seiner Wertschöpfungsketten hinsichtlich der Entstehung von Lebensmittelabfällen und insbesondere des Anteils an vermeidbaren Abfällen zu analysieren. Darauf aufbauend wollen wir Strategien und Ansatzpunkte für Maßnahmen zur Abfallvermeidung bzw. -reduzierung identifizieren. Anhand von drei Fallbeispielen untersuchen wir Hemmnisse und Handlungsoptionen in der Praxis.

    Nachhaltige Produktion und Verwendung von Zierpflanzen: verbrauchergeleitete Entwicklung neuer Verfahren und Produkte (ProKonZier)

    Jan 2015 bis Dez 2017

    In diesem interdisziplinär strukturierten Projekt werden Bewertungsmodelle auf Basis des Product Carbon Footprint (PCF) für die Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette von Zierpflanzen erarbeitet. Zudem werden in ethnografischen Studien erstmals detailliert die späteren Verwendungskontexte und Umweltbedingungen bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ergründet und darauf aufbauend in Anbauversuchen neue Produktionsverfahren für stressadaptierte Zierpflanzen getestet. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Produktion und Einzelhandel entstehen nachhaltige Produktkonzepte, deren Akzeptanz in einer Verbraucherstudie untersucht wird. Durch die ins Projekt eingebundenen Unternehmen können die Erkenntnisse unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden.

    Internetgestützte Geschäftsmodelle für gemeinschaftlichen Konsum als Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften (PeerSharing)

    Feb 2015 bis Jan 2018

    Seit einigen Jahren zeigen kollaborative Formen des Konsums eine gewaltige Dynamik. Das zeigt sich in einer vermehrten Anzahl von Angeboten, wie beispielsweise dem Carsharing. Bei diesen Modellen steht nicht mehr der Besitz von, sondern der Zugang zu Produkten im Vordergrund. Wichtige Treiber sind das mobile Internet und digitale Netzwerke. Aber auch gesellschaftliche Wandlungsprozesse wie etwa das pragmatischere Verhältnis zum Gütereigentum begünstigen diese Entwicklung. Eine konkrete Ausprägung des kollaborativen Konsums ist das Peer-to-Peer Sharing – der über eine innovative Internetplattform vermittelte Verleih, Weiterverkauf oder Tausch von Produkten zwischen Privatpersonen. Noch ist dieser Ansatz ein Nischenphänomen, in einigen Bereichen hat er jedoch schon große Teile von Wirtschaft und Gesellschaft erfasst. Doch welchen Beitrag kann der geteilte Konsum zum Schutz natürlicher Ressourcen leisten? Welches soziale Potenzial hat Sharing, und welche unerwünschten Nebeneffekte hat die Verbreitung dieser neuen Geschäftsmodelle? Unter welchen Bedingungen kann Sharing sozial-ökologischen Wandel befördern? Antworten auf diese Fragen werden im Forschungsprojekt „PeerSharing“ erarbeitet.

    Ein Multi-Stakeholder-Prozess zur Entwicklung eines Systems zur Standardsetzung (NamiRo)

    Jan 2015 bis Dez 2017

    Ziel des Projektes ist es, ein Standardsetzungssystem zur Darstellung und Prüfung von Nachhaltigkeitsaspekten bei der Gewinnung und Aufbereitung von mineralischen Rohstoffen zu entwickeln sowie dessen Machbarkeit und Akzeptanz zu prüfen. Dabei sollen insbesondere die Auswirkungen und Chancen für die beteiligten Akteure untersucht werden. Dazu zählen auf der einen Seite zum Beispiel Bergbauunternehmen in Deutschland, die verarbeitende Industrie sowie Finanzunternehmen und Anleger mit Interesse an nachhaltigen Geldanlagen, auf der anderen Seite aber auch Verbraucherinnen und Verbraucher.

    Impact of the Sharing Economy in Germany (i-share)

    Mai 2015 bis Apr 2018

    Verschiedene Geschäftsmodelle der Sharing Economy Organisationen (SEO) versprechen, in unterschiedlicher Form zu ökonomischen, sozialen und ökologischen Zielen beizutragen. Es fehlen jedoch bisher ein systematischer Vergleich verschiedener Geschäftsmodelle, eine vergleichende Analyse der positiven und negativen Wirkungen hinsichtlich dieser Ziele und eine Abschätzung des aktuellen und des zukünftigen gesamtgesellschaftlichen Beitrags dieser Modelle. Ziel des Forschungsverbundes i-share ist es, diesen Beitrag zu bestimmen und ökologische, ökonomische und soziale Wirkungen der Sharing Economy abzuschätzen.

    Innovative Logistik für Nachhaltige Lebensstile (ILoNa)

    Mai 2015 bis Apr 2018

    Lebensstile stehen in einem engen Zusammenhang mit modernen Logistikdienstleistungen. Sie werden entsprechend den Bedarfs- und Bereitstellungsmengen sowie -zeitpunkten von Gütern, Dienstleistungen und/oder Personen kontinuierlich erweitert und abgestimmt. Dabei sind zwei Seiten zu berücksichtigen: Auf der einen Seite die Bereiche der Produktion (im Unternehmen), des Transportes, des Umschlages und der Lagerung (durch Logistikdienstleister) und auf der anderen Seite die Bereiche des Konsums (durch Individuen) und der Entsorgung/Wiederverwertung.Im Vorhaben ILoNa sind zwei Fragestellungen von zentraler Bedeutung:

    1. Wie sollen innovative Logistikdienstleistungen gestaltet sein, damit sie sowohl sozioökologischen Anforderungen gerecht werden als auch nachhaltige Lebensstile von Konsumenten fördern und ermöglichen?
    2. Wie können Veränderungen auf der Konsumentenseite aussehen, um nachhaltige Logistikstrukturen zu unterstützen?

    I-Share Verzeichnis von Projekten zur sharing economy

    Das I-Share Projekt hat eine online-Landkarte mit Projekten zur Sharing Economy veröffentlicht und bittet um weitere Einträge. Unter dem Begriff "Sharing Economy" versteht das Projekte folgende Ansätze: "(1) Lokale und regionale Initiativen und Organisationen, die Ansätze zum "Nutzen statt Besitzen" vorantreiben (z.B. Carsharing, gemeinsame Geräte, Communal Gardens etc.). (2) Organisationen und Verbünde, die das gemeinsam Nutzen von Ressourcen an vielen Orten organisieren (z.B. Genossenschaften, Unternehmensnetzwerke etc.).