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Pfadabhängigkeiten: Querschnittsanalyse über 15 Transformationsfelder im Rahmen des Projekts „Evolution2Green“ – Transformationspfade zu einer Green Economy

Veröffentlichungsdatum: 
21.04.2017
evolution2green logo with grey footsteps turning to green footsteps

In Routinepfaden wirken in der Regel erhebliche Bindungskräfte, die den Pfad für lange Zeit stabilisieren und gegen Änderungen jeder Art sehr widerstandsfähig machen können. Im Rahmen des Projektes Evolution2Green wurden Pfadabhängigkeiten in 15 Transformationsfeldern, die vier „Wendethemen“ bzw. Transformationsbereichen einer Green Economy zugeordnet sind, untersucht und im Detail beschrieben: PKW-Mobilität, Landwirtschaft und Ernährung, Wärmeversorgung und Rohstoffversorgung.

Wege zur Überwindung der Pfadabhängigkeiten im Transformationsfeld Automobilität

Veröffentlichungsdatum: 
21.04.2017
Stockphoto: A car driving down a road surrounded by trees

Automobilität ist in der Bundesrepublik Deutschland sowohl wirtschaftlich als auch sozial und kulturell verankert. Aufgrund der ökonomischen Erfolge und Bedeutung haben sich im Laufe der Jahrzehnte wirkungsmächtige Strukturen, Beziehungen und Verhältnisse herausgebildet, die grundlegende Veränderungen hemmen. Der neue Bericht „Automobilität im Wandel“ aus dem Evolution2Green-Projekt untersucht die daraus bestehenden Pfadabhängigkeiten und Möglichkeiten zu deren Überwindung.

Elektromobilität und Transformation in China, Kalifornien, Norwegen und den Niederlanden

Veröffentlichungsdatum: 
21.04.2017
A rear-view mirrror

Aus dem Projekt Evolution2Green heraus ist eine Reihe von Fallstudien entstanden, die Erfolgsfaktoren der Transformation des Automobilsektors auf dem Weg vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb untersuchen. Im Zentrum steht der unterschiedliche Charakter der Entwicklung in vier Ländern bzw. Regionen: China, Kalifornien, die Niederlande und Norwegen. Jedes Land wird einzeln thematisiert und das Umsetzungs- bzw. Diffusionsstadium, die Art der Transformationsstrategie und relevante Erfolgsfaktoren werden untersucht und beschrieben.

Slow Fashion: Lust und Last des Kleidungskonsums

Veröffentlichungsdatum: 
19.04.2017

Im Rahmen des Projekts Slow Fashion: Gestalterische, technische und ökonomische Innovationen für massenmarkttaugliche nachhaltige Angebote im Bedarfsfeld 'Bekleidung' wurden im Sommer/Herbst 2015 nach sozialen Milieus getrennte Gruppendiskussionen zum Thema 'Kleidungskonsum' durchgeführt. Ziel war es, die Bandbreite der Einstellungen von Verbraucher*innen in Bezug auf Kleidung zu ermitteln. Der Fokus lag dabei auf Faktoren, die hemmend oder fördernd auf einen nachhaltigen Konsum von Oberbekleidung wirken können.

"Die Forschung liefert uns Argumente, warum das, was wir machen, gut ist"

Veröffentlichungsdatum: 
10.03.2017
Stefan Kukla und Amelie Mertin von Querfeld, Foto:Vasiliki Mitropoulou
Jedes der insgesamt 37 NaWiKo-Projekte arbeitet mit Praxispartnern – oft sind sie lediglich Unterauftragnehmer, agieren teilweise aber auch als gleichberechtigte Partner im Projekt. Anlässlich der 2. Vernetzungs- und Austauschkonferenz haben wir zwei Projektpartner nach ihren Erfahrungen und Einschätzungen gefragt.

Wanted, but not yet found: ein Narrativ für Nachhaltiges Wirtschaften

Veröffentlichungsdatum: 
10.03.2017
Um möglichst viele gesellschaftliche Gruppen und Individuen für mehr Nachhaltigkeit zu gewinnen, braucht es ein Narrativ – also eine „sinnstiftende Erzählung“, mit der sich viele Menschen identifizieren können. Ob es möglich ist, so ein Narrativ zu finden, das verschiedenen Konzepten von Nachhaltigkeit gerecht wird, wurde bei der Diskussion „Zwischen Nachhaltigem Wirtschaften, Green Economy und Degrowth – wie könnte ein gemeinsames Narrativ aussehen?“ erörtert. Sie beschloss gleichzeitig die 2. NaWiKo-Austauschkonferenz.

Neues erfahren, diskutieren, sich vernetzen: eine Nachlese zur 2. NaWiKo-Austauschkonferenz

Veröffentlichungsdatum: 
10.03.2017
Das Wort „Nachhaltigkeit“ existierte zu Zeiten Martin Luthers noch nicht – trotzdem erscheint die Wahl der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg als Konferenzort gut gewählt: Schließlich führten die Thesen und Aktivitäten des Reformators aus Wittenberg einen revolutionären gesellschaftlichen Wandel herbei, und den gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit befeuern wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Praxispartner und Praxispartnerinnen, die sich am 20. und 21. Februar 2017 bei der 2. NaWiKo-Austauschkonferenz trafen.

Lebensmittelverschwendung: Mit falschen Zahlen schiebt Ernährungsminister Christian Schmidt den Verbrauchern den schwarzen Peter zu

Veröffentlichungsdatum: 
08.03.2017

Foodsharing unterstützt den Vorstoß der nordrhein-westfälischen Landesregierung im Bundesrat, und fordert die Bundesregierung auf, ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung auf den Weg zu bringen. Das haben bereits die EU-Länder Frankreich, Italien und Finnland erfolgreich getan. 87 % aller Deutschen wollen solch ein Gesetz, wie eine Umfrage von Abgeordnetenwatch zeigt. In diesem Sinne hat Foodsharing mit der Aktion “Leere Tonne” 50.000 Unterschriften gesammelt und dem Ernährungsministerium in Berlin übergeben.

Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung in der Transport- und Logistikbranche - Projekt Pro-DEENLA

Veröffentlichungsdatum: 
22.02.2017
Logo - Pro-DEENLA

Die Transport- und Logistikbranche gilt als das Rückgrat der Wirtschaft und zählt damit selbst zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen Deutschlands. Die Gedanken der nachhaltigen Entwicklung finden jedoch im Ausbildungsalltag der Branche bislang kaum Beachtung. Dabei gibt es eine Vielzahl von Ansatzpunkten, nachhaltiges Denken und Handeln so in den Ausbildungsalltag zu verankern, dass es als selbstverständliches Element gewertet und wahrgenommen wird.

Schulessen: Ein Viertel landet in der Tonne!

Veröffentlichungsdatum: 
26.01.2017
Rund 25 % der in Schulkantinen und -mensen zubereiteten Speisen werden nicht gegessen, sondern landen als Lebensmittelabfälle in der Tonne. Das ist ein Teilergebnis aus dem Forschungsprojekt REFOWAS (REduce FOod WASte), das vom Thünen-Institut, der Universität Stuttgart, dem Max Rubner-Institut und der Verbraucherzentrale NRW gemeinsam durchgeführt wird. Durch Maßnahmen im Küchenprozess und Engagement von Schulleitungen, Caterern, Schulküchen sowie Schülerinnen und Schülern können Abfälle reduziert werden.

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