hintergrundbild

"Die Forschung liefert uns Argumente, warum das, was wir machen, gut ist"

Veröffentlichungsdatum: 
10.03.2017
Stefan Kukla und Amelie Mertin von Querfeld, Foto:Vasiliki Mitropoulou
Jedes der insgesamt 37 NaWiKo-Projekte arbeitet mit Praxispartnern – oft sind sie lediglich Unterauftragnehmer, agieren teilweise aber auch als gleichberechtigte Partner im Projekt. Anlässlich der 2. Vernetzungs- und Austauschkonferenz haben wir zwei Projektpartner nach ihren Erfahrungen und Einschätzungen gefragt.

Wanted, but not yet found: ein Narrativ für Nachhaltiges Wirtschaften

Veröffentlichungsdatum: 
10.03.2017
Um möglichst viele gesellschaftliche Gruppen und Individuen für mehr Nachhaltigkeit zu gewinnen, braucht es ein Narrativ – also eine „sinnstiftende Erzählung“, mit der sich viele Menschen identifizieren können. Ob es möglich ist, so ein Narrativ zu finden, das verschiedenen Konzepten von Nachhaltigkeit gerecht wird, wurde bei der Diskussion „Zwischen Nachhaltigem Wirtschaften, Green Economy und Degrowth – wie könnte ein gemeinsames Narrativ aussehen?“ erörtert. Sie beschloss gleichzeitig die 2. NaWiKo-Austauschkonferenz.

Neues erfahren, diskutieren, sich vernetzen: eine Nachlese zur 2. NaWiKo-Austauschkonferenz

Veröffentlichungsdatum: 
10.03.2017
Das Wort „Nachhaltigkeit“ existierte zu Zeiten Martin Luthers noch nicht – trotzdem erscheint die Wahl der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg als Konferenzort gut gewählt: Schließlich führten die Thesen und Aktivitäten des Reformators aus Wittenberg einen revolutionären gesellschaftlichen Wandel herbei, und den gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit befeuern wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Praxispartner und Praxispartnerinnen, die sich am 20. und 21. Februar 2017 bei der 2. NaWiKo-Austauschkonferenz trafen.

Lebensmittelverschwendung: Mit falschen Zahlen schiebt Ernährungsminister Christian Schmidt den Verbrauchern den schwarzen Peter zu

Veröffentlichungsdatum: 
08.03.2017

Foodsharing unterstützt den Vorstoß der nordrhein-westfälischen Landesregierung im Bundesrat, und fordert die Bundesregierung auf, ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung auf den Weg zu bringen. Das haben bereits die EU-Länder Frankreich, Italien und Finnland erfolgreich getan. 87 % aller Deutschen wollen solch ein Gesetz, wie eine Umfrage von Abgeordnetenwatch zeigt. In diesem Sinne hat Foodsharing mit der Aktion “Leere Tonne” 50.000 Unterschriften gesammelt und dem Ernährungsministerium in Berlin übergeben.

Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung in der Transport- und Logistikbranche - Projekt Pro-DEENLA

Veröffentlichungsdatum: 
22.02.2017
Logo - Pro-DEENLA

Die Transport- und Logistikbranche gilt als das Rückgrat der Wirtschaft und zählt damit selbst zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen Deutschlands. Die Gedanken der nachhaltigen Entwicklung finden jedoch im Ausbildungsalltag der Branche bislang kaum Beachtung. Dabei gibt es eine Vielzahl von Ansatzpunkten, nachhaltiges Denken und Handeln so in den Ausbildungsalltag zu verankern, dass es als selbstverständliches Element gewertet und wahrgenommen wird.

Schulessen: Ein Viertel landet in der Tonne!

Veröffentlichungsdatum: 
26.01.2017
Rund 25 % der in Schulkantinen und -mensen zubereiteten Speisen werden nicht gegessen, sondern landen als Lebensmittelabfälle in der Tonne. Das ist ein Teilergebnis aus dem Forschungsprojekt REFOWAS (REduce FOod WASte), das vom Thünen-Institut, der Universität Stuttgart, dem Max Rubner-Institut und der Verbraucherzentrale NRW gemeinsam durchgeführt wird. Durch Maßnahmen im Küchenprozess und Engagement von Schulleitungen, Caterern, Schulküchen sowie Schülerinnen und Schülern können Abfälle reduziert werden.

Neues Buch zu LivingLabs mit Beiträgen von INNOLAB-Forschenden

Veröffentlichungsdatum: 
15.12.2016
Im Herbst 2016 ist "Living Labs. Design and Assessment of Sustainable Living" erschienen, eine Publikation, in der die Ergebnisse eines auf mehrere Jahre ausgelegten Projekts mit nachhaltigen Living Labs präsentiert werden. Das Buch bietet eine Einführung in die Methodik und Geschäftsmodellierung von Living Labs.

Umfeldanalyse „Nachhaltiges Wirtschaften“: Wie Forschung ihren Impact vergrößern kann

Veröffentlichungsdatum: 
14.11.2016

In einem neuen Arbeitspapier untersuchen das Forschungszentrum für Umweltpolitik und Fraunhofer ISI, in welchem ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Umfeld die Arbeit von Forschungsprojekten zu nachhaltigem Wirtschaften zu verorten ist. Die wichtigste Botschaft: Wissenschaft kann entscheidend dazu beitragen, tragfähige Handlungsoptionen für nachhaltiges Wirtschaften zu entwickeln – wenn sie passgenaues Wissen liefert, das die komplexen Rahmenbedingungen berücksichtigt.

Besser essen: Wie sich Lebensmittelabfälle in Schulen vermeiden lassen

Veröffentlichungsdatum: 
31.10.2016
Etwa ein Viertel des Essens, das für die Mensen deutscher Schulen produziert wird, landet im Müll. Dieser Befund ist eines der Ergebnisse der ersten Erhebung des Projekts "Wege zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen" (ReFoWas = Reduce Food Waste).

Projekt ILoNa startet Innovationsplattform

Veröffentlichungsdatum: 
31.10.2016

Zu nachhaltigen Konsum gehört auch der Bereich Logistik: Welche Wege legt beispielsweise ein Joghurt zurück, und sind manche davon vielleicht vermeidbar? Das Projekt „Innovative Logistik für Nachhaltige Lebensstile“ (ILoNa) setzt sich mit der Frage auseinander, wie Akteure entlang der gesamten Logistikkette bis hin zum Verbraucher dazu beitragen können, dass Dienstleistungen aus dem Bereich Logistik nachhaltiger werden. Eine von ILoNa aufgesetzte Innovationsplattform, die im Oktober 2016 eröffnet wurde, will beteiligte Akteure besser miteinander vernetzen.

Seiten