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Abschlusskonferenz PeerSharing: Mit Sharing nachhaltiger wirtschaften?

30. November 2017
Jede und jeder dritte Deutsche ist bereit, Dinge übers Internet mit anderen zu teilen. Dies hat eine repräsentative Befragung des Forschungsprojekts PeerSharing gezeigt. Das Konsumverhalten vieler Menschen wandelt sich grundlegend: Nutzen wird wichtiger als Besitzen und das Teilen von Gütern zunehmend Ausdruck eines kollaborativen Lebensstils. Die Sharing Economy reicht von sozial orientierten Nachbarschaftsbörsen bis hin zu global agierenden und kommerziell ausgerichteten Vermittlungsunternehmen.

Nachwuchstagung "Stadt im Wandel" am 02.12.2017 in Wuppertal

02. Dezember 2017

Ankündigung der Nachwuchstagung "Stadt im Wandel" am 02.12.2017 in Wuppertal

Das Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent) und das Zentrum für Graduiertenstudien (ZGS) der Bergischen Universität Wuppertal laden alle Nachwuchswissenschaftler*innen herzlich zur Tagung

„Stadt im Wandel – Wege zu einer sozial-ökologisch verträglichen Stadtentwicklung am Beispiel Wuppertals und der Region“

am 02.12.2017 in den Besprechungsräumen des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie (Döppersberg 19, 42103 Wuppertal) ein.

Befragung: Junge Menschen wollen private Autos öfter teilen – auch um die Umwelt zu schonen

PeerSharing Logo
PeerSharing Logo

► Sharing über Onlineplattformen wird weiter wachsen: Privates Autoteilen hat größtes Potenzial
► Zwei Drittel der Deutschen finden, dass Teilen Geldbeutel und Umwelt schont
► Fast jeder vierte Befragte bis 24 Jahren sieht privates Carsharing als adäquaten Ersatz für ein eigenes Auto

Mineralische Rohstoffe nachhaltiger bewirtschaften

Veröffentlichungsdatum: 
20.06.2017

Das globale gesellschaftliche Interesse an der verantwortungsvollen Produktion mineralischer Rohstoffe wächst beständig. Wie verschiedene Nachhaltigkeitsanforderungen an die Bewirtschaftung mineralischer Rohstoffe aufeinander abgestimmt werden können, haben die Autorinnen der Studie „Sustainability Schemes for Mineral Resources: A Comparative Overview“ untersucht, die im Frühjahr 2017 erschienen ist. Die Studie ist im Kontext des NaWi-Projektes NamiRo entstanden.

Der Handabdruck: Ein Ansatz zur Messung positiver Nachhaltigkeitswirkungen von Produkten.

Arbeitspapier/Bericht
Titelseite der Handabdruck-Publikation
Titelseite der Handabdruck-Publikation

Dieses Arbeitspapier gibt einen Überblick über die Ziele des Projektes Handabdruck, führt die Forschungsfragen auf und vermittelt ein Verständnis zum Konzept des Handabdrucks. Zudem werden die Erwartungen der Stakeholder an das Vorhaben dargestellt, die Bausteine der Rahmenmethode erläutert und erarbeitete oder ausgewählte Indikatoren vorgestellt.

„Unternehmen sollten ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten besser kommunizieren“ - Interview mit "RegioTrans KMU" - Projektkoordinatorin Dr. Chantal Ruppert-Winkel

Veröffentlichungsdatum: 
19.05.2017
Foto des RegioTrans-Team (von li. nach re.) beim Workshop zur Nachhaltigkeitskommunikation in Unternehmen am 5.5 2017

RegioTrans-Team (von li. nach re.) beim Workshop zur Nachhaltigkeitskommunikation in Unternehmen am 5.5 2017 in Steinfurt: vorne Dr. Chantal Ruppert-Winkel (Uni Freiburg), Ulrich Ahlke (Leiter des Amts für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreis Steinfurt, AKN), hinten: Ursula Wermelt (AKN), Simon Funcke (Uni Freiburg), Christoph Brunn (Öko-Institut), Katharina Papke (Uni Freiburg), Madeleine Böhm (Uni Freiburg)

(c) Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Kreis Steinfurt

Wie können Unternehmen auf regionaler Ebene nachhaltiger wirtschaften? Um diese Frage geht es im NaWi-Projekt RegioTrans KMU, das eine Gruppe von Unternehmen im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen unter die Lupe nimmt. Die Projektkoordinatorin Dr. Chantal Ruppert-Winkel berichtet im Interview von aktuellen Befragungsergebnissen.

Elektromobilität und Transformation in China, Kalifornien, Norwegen und den Niederlanden

Veröffentlichungsdatum: 
21.04.2017
A rear-view mirrror

Aus dem Projekt Evolution2Green heraus ist eine Reihe von Fallstudien entstanden, die Erfolgsfaktoren der Transformation des Automobilsektors auf dem Weg vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb untersuchen. Im Zentrum steht der unterschiedliche Charakter der Entwicklung in vier Ländern bzw. Regionen: China, Kalifornien, die Niederlande und Norwegen. Jedes Land wird einzeln thematisiert und das Umsetzungs- bzw. Diffusionsstadium, die Art der Transformationsstrategie und relevante Erfolgsfaktoren werden untersucht und beschrieben.

Plattform Forschungswende bindet zivilgesellschaftliche Akteure bei Nawiko ein

Mär 2019

Seit Juli 2016 gehört Forschungswende zum Nawiko-Netzwerk: Die zivilgesellschaftliche Plattform unterstützt den Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in die organisierte Zivilgesellschaft und begleitet die zivilgesellschaftlichen Akteure.

Evolution2Green: Publikation von Transformationsfeldstudien

Arbeitspapier/Bericht
Schema der Transformationsfeldanalysen in Modul 2

Transformationsfeldanalysen in Modul 2. Quelle: adelphi

Das Projekt Evolution2Green wird von adelphi gemeinsam mit dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung und dem Borderstep Institut durchgeführt. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung thematisiert das Vorhaben Transformationspfade hin zu einer Green Economy und die Gestaltung von Pfadwechseln.

Prosumentenkooperation. Geschichte, Struktur und Entwicklungschancen gemeinschaftsorientierten Wirtschaftens in der Ernährungswirtschaft am Beispiel der Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften

Buch/Buchbeitrag

Können Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Ernährungswirtschaft leisten? Was sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den vielfältigen genossenschaftlichen Ansätzen, die in den letzten Jahrzehnten Veränderungen beim Umgang mit der Lebensmittelversorgung erreichen wollen?

Lebensmittelverschwendung: Mit falschen Zahlen schiebt Ernährungsminister Christian Schmidt den Verbrauchern den schwarzen Peter zu

Veröffentlichungsdatum: 
08.03.2017

Foodsharing unterstützt den Vorstoß der nordrhein-westfälischen Landesregierung im Bundesrat, und fordert die Bundesregierung auf, ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung auf den Weg zu bringen. Das haben bereits die EU-Länder Frankreich, Italien und Finnland erfolgreich getan. 87 % aller Deutschen wollen solch ein Gesetz, wie eine Umfrage von Abgeordnetenwatch zeigt. In diesem Sinne hat Foodsharing mit der Aktion “Leere Tonne” 50.000 Unterschriften gesammelt und dem Ernährungsministerium in Berlin übergeben.

"Pfadwechsel für eine nachhaltige Innovations- und Gründungsförderung" - Borderstep Impact Forum 2017

15. Mai 2017
Pfad oder Feldweg im Nebel, von Marcus Pink

Pfadwechsel für eine nachhaltige Innovations- und Gründungsförderung

Wie lassen sich Innovationen und „grüne“ Gründungen fördern? Wie müssen Fördergelder und Investitionsmittel von Staat und Privatwirtschaft eingesetzt werden, um eine Transformation hin zu einer Green Economy wirklich voranzubringen?

Diese Frage rückt das Borderstep Impact Forum 2017 in den Fokus der Debatte.

Workshop:“It´s the economy, stupid! - Wandel oder weiter wie gehabt?“

16. Dezember 2016

Ziel des Workshops ist es, gemeinsam zu erarbeiten, wie zivilgesellschaftliche Akteure und ihre Unternehmenspartner mit neuen ökonomischen Ansätzen zur wirtschaftlichen Transformation beitragen können. Aufbauend auf einen Überblick zu aktuellen alternativen Ökonomiekonzepten, diskutieren Verbändevertreter*innen den Stellenwert des Themenkomplexes.

Wohlstands-Wandel-Wuppertal – Ein urbanes Transformationslabor für Nachhaltiges Wirtschaften (wTw)

Mai 2015 bis Apr 2018

Die Etablierung eines „urbanen Reallabors“ bietet die Chance, das Zusammenspiel unterschiedlicher Formen Nachhaltigen Wirtschaftens zu untersuchen und in Pilotversuchen und Experimenten mit zentralen Akteursgruppen in einer Stadt in „Co-Design“ und „Co-Production“ zu erproben. Das Forschungsprojekt etabliert daher ein trans- und interdisziplinäres urbanes „Transformationslabor Wuppertal“. Damit schafft das Projekt eine in Deutschland bisher einmalige Struktur für ein gesamtstädtisches Reallabor.

Gestaltungsmodell für sozialökologische Transformationsprozesse in der Praxis: Entwicklung und Erprobung in drei Anwendungsfeldern (Trafo 3.0)

Apr 2015 bis Mär 2018

Das übergeordnete Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Erprobung eines Modells und die Erstellung eines als E-Book vorgesehen Handbuchs zur Initiierung und aktiven Gestaltung von sozial-ökologischen Transformationsprozessen in der gesellschaftlichen und unternehmerischen Praxis.

Der Handabdruck: Ein komplementäres Maß positiver Nachhaltigkeitswirkung von Produkten

Jun 2015 bis Mai 2018

Wenn alle Menschen auf unserem Planeten den Lebensstil der westlichen Industrieländer führen würden, benötigten wir dazu mehrere Erden. Diese Aussage beruht auf dem Prinzip des ökologischen Fußabdrucks. Dieser Ansatz versucht, negative ökologische Auswirkungen von Individuen, Organisationen oder Ländern zu erfassen und messbar zu machen.  Der Handabdruck verfolgt ein gegensätzliches Ziel: Mit Hilfe dieses innovativen und ganzheitlichen Ansatzes werden positive ökologische und soziale Nachhaltigkeitswirkungen von Produkten bewertbar, messbar und kommunizierbar gemacht sowie in ihrer sozialen Dimension in Betrachtung gezogen. Während der weit verbreitete Fußabdruck also metaphorisch eingesetzt wird, um eine negative Belastung darzustellen, symbolisiert der Handabdruck das positive, gestalterische Management und das gezielte Steuern hin zu einer nachhaltigen Entwicklung.

Commons-based Peer Production in offenen Werkstätten (COWERK)

Nov 2014 bis Okt 2017

Der Forschungsverbund COWERK untersucht am Beispiel offener Werkstätten, wie sich in der Produktion kollaborative Wirtschaftsformen herausbilden. Das Vorhaben versteht offene Werkstätten als „Reallabore“ für gemeinschaftliche Arbeit, in denen einerseits Personen der Zugang zu Fertigungstechnologien ermöglicht wird und andererseits Erfahrungen und Know-how ausgetauscht werden. Die Bandbreite reicht vom traditionellen Handwerk („Low Tech“) bis zum Gebrauch von 3D-Druckern („High-Tech“). Die zentrale Forschungsfrage von COWERK lautet: Wie können die neuen Wertschöpfungsmuster ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig gestaltet, in der gesellschaftliche Breite verankert und mit bestehenden ökonomischen Strukturen im Kontext offener Innovationsprozesse verknüpft werden?

Bildung für Nachhaltigen Konsum durch Achtsamkeitstraining (BiNKA)

Mär 2016 bis Feb 2018

Übergeordnetes Projektziel ist die Wirksamkeitsstärkung von Bildung für nachhaltigen Konsum. Aus wissenschaftlicher Perspektive geht es dabei um die Konzeptualisierung und Messung des Zusammenhanges zwischen Achtsamkeit und nachhaltigem Konsumverhalten. Praktische Voraussetzung dafür ist die Entwicklung und Durchführung eines Achtsamkeitstrainings zur Förderung nachhaltigen Konsums („BiNKA-Training“). Das Projekt soll zudem dazu beitragen, die bisher wenig erforschten Mechanismen von Achtsamkeit tiefer zu ergründen und ihr Potenzial als ein Ansatz von BNK sowie persönlicher und organisationaler Weiterentwicklung in Theorie und Praxis zu präzisieren.