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Nachhaltiges Wirtschaften – Stand der Transformation zu einer Green Economy

Arbeitspapier/Bericht
Titelblatt der Publikation

Im Rahmen der „Wissenschaftliche Koordination Nachhaltiges Wirtschaften“ (NaWiKo) wurde die „Metastudie zur Transformation der deutschen Wirtschaft hin zu einer Green Economy“ durchgeführt. Im Fokus der Metastudie standen die Auswertung von Daten und Studien zu Unternehmensperspektiven, zur Konsumentenperspektive, und schließlich Ansatzpunkte zur Entwicklung eines Indikatorensystems für Transformationen.

Die verschiedenen Arbeitspakete der Studie sollen helfen, bestehende Wissenslücken zu schließen und neue Fragestellungen zu identifizieren.

Evolution2Green: Publikation von Transformationsfeldstudien

Arbeitspapier/Bericht
Schema der Transformationsfeldanalysen in Modul 2

Transformationsfeldanalysen in Modul 2. Quelle: adelphi

Das Projekt Evolution2Green wird von adelphi gemeinsam mit dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung und dem Borderstep Institut durchgeführt. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung thematisiert das Vorhaben Transformationspfade hin zu einer Green Economy und die Gestaltung von Pfadwechseln.

Lebensmittelverschwendung: Mit falschen Zahlen schiebt Ernährungsminister Christian Schmidt den Verbrauchern den schwarzen Peter zu

Veröffentlichungsdatum: 
08.03.2017

Foodsharing unterstützt den Vorstoß der nordrhein-westfälischen Landesregierung im Bundesrat, und fordert die Bundesregierung auf, ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung auf den Weg zu bringen. Das haben bereits die EU-Länder Frankreich, Italien und Finnland erfolgreich getan. 87 % aller Deutschen wollen solch ein Gesetz, wie eine Umfrage von Abgeordnetenwatch zeigt. In diesem Sinne hat Foodsharing mit der Aktion “Leere Tonne” 50.000 Unterschriften gesammelt und dem Ernährungsministerium in Berlin übergeben.

Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung in der Transport- und Logistikbranche - Projekt Pro-DEENLA

Veröffentlichungsdatum: 
22.02.2017
Logo - Pro-DEENLA

Die Transport- und Logistikbranche gilt als das Rückgrat der Wirtschaft und zählt damit selbst zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen Deutschlands. Die Gedanken der nachhaltigen Entwicklung finden jedoch im Ausbildungsalltag der Branche bislang kaum Beachtung. Dabei gibt es eine Vielzahl von Ansatzpunkten, nachhaltiges Denken und Handeln so in den Ausbildungsalltag zu verankern, dass es als selbstverständliches Element gewertet und wahrgenommen wird.

Projekt ILoNa startet Innovationsplattform

Veröffentlichungsdatum: 
31.10.2016

Zu nachhaltigen Konsum gehört auch der Bereich Logistik: Welche Wege legt beispielsweise ein Joghurt zurück, und sind manche davon vielleicht vermeidbar? Das Projekt „Innovative Logistik für Nachhaltige Lebensstile“ (ILoNa) setzt sich mit der Frage auseinander, wie Akteure entlang der gesamten Logistikkette bis hin zum Verbraucher dazu beitragen können, dass Dienstleistungen aus dem Bereich Logistik nachhaltiger werden. Eine von ILoNa aufgesetzte Innovationsplattform, die im Oktober 2016 eröffnet wurde, will beteiligte Akteure besser miteinander vernetzen.

Schädliche Inhaltstoffe – nein danke! App ToxFox führt zu verändertem Verbraucherverhalten

Veröffentlichungsdatum: 
26.10.2016
Im Sommer 2016 hat das Projekt KInChem eine Umfrage unter 7300 Personen durchgeführt, die die App ToxFox nutzen oder zumindest kennen. Die vom BUND im Jahr 2013 gestartete kostenlose App informiert NutzerInnen über schädliche Inhaltsstoffe, beispielsweise in Kosmetika, und wurde bereits über 1.000.000 Mal heruntergeladen. Wie die WissenschaftlerInnen herausfanden, hat die App erhebliche Auswirkungen auf das Konsumverhalten der NutzerInnen.

SPIN-Projekt testet neues Instrument zur Messung nachhaltigen Konsums: Verfügbarkeit und Preis von Produkten spielen wichtige Rolle

Veröffentlichungsdatum: 
26.10.2016
Nachhaltigkeit ist ein Attribut, mit dem heute viele Hersteller ihre Produkte bewerben – doch inwieweit beeinflusst dieses Kriterium die VerbraucherInnen tatsächlich beim Einkauf? Um nachhaltigen Konsum besser messen zu können, haben die wissenschaftlichen Partner des Projekts „Strategien und Potenziale zur Initiierung und Förderung Nachhaltigen Konsums“ (SPIN) ein neues Messinstrument entwickelt und gemeinsam mit dem GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) Verein getestet.

Aktuelle Studie bietet repräsentatives Meinungsbild zu Biokunststoffen

Veröffentlichungsdatum: 
26.10.2016
Manche nachhaltigen Konsumgüter haben ein Image-Problem – zum Beispiel Biokunststoffe, die äußerlich auf den ersten Blick meist nicht von Plastik zu unterscheiden sind. Das Projekt "Neue Wege, Strategien, Geschäfts- und Kommunikationsmodelle für Biokunststoffe als Baustein einer Nachhaltigen Wirtschaft" (BiNa) entwirft nun auf Basis einer im Juni/Juli 2016 durchgeführten Online-Befragung ein repräsentatives Meinungsbild zum Thema Biokunststoffe.

NaWi-Projekte auf der IST-Konferenz 2016 in Wuppertal

06. September 2016 bis 09. September 2016

Die IST Konferenz, das jährliche Treffen des Sustainability Transitions Research Network (STRN), findet vom 6. bis zum 9. September 2016 in Wuppertal statt.

Umweltinnovationen und ihre Diffusion als Treiber der Green Economy

Veröffentlichungsdatum: 
12.09.2016

Für die Transformation zur Green Economy sind Umweltinnovationen in verschiedensten Branchen erforderlich. Diese Innovationen spielen eine Schlüsselrolle, um ambitionierte Umweltziele zu erreichen und sind zugleich ein wesentlicher Faktor, um die sehr gute internationale Wettbewerbsposition Deutschlands in Bereichen des Umweltschutzes zu halten. Daher ist es eine wichtige umweltpolitische Aufgabe, die grüne Innovationstätigkeit zu fördern.

Hierzu führt das Borderstep-Institut, Teilvorhabens-Koordinator im NaWi-Projekt Evolution2Green, ein Forschungsvorhaben für das Umweltbundesamt durch.

Befragung zu Peer-to-Peer Sharing

Arbeitspapier/Bericht

Eine deutschlandweite repräsentative Befragung von 2000 Personen durch das Projekt PeerSharing zeigt, dass sich das Online-Teilen zwischen Privatpersonen aus der Nische heraus entwickeln könnte. Bereits über einhundert Plattformen vermitteln zwischen Anbietern und Nutzern in Deutschland.

Entwurf der Bundesregierung für die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht

Veröffentlichungsdatum: 
14.06.2016

Unter Federführung des Bundeskanzleramtes wurde von den verschiedenen Ressorts der Bundesregierung ein Entwurf der Neuauflage 2016 der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie erstellt. Der Entwurf kann kommentiert werden.

Sharing Economy zwischen Gemeinwohl & Gewinn - Neue Herausforderungen für Zivilgesellschaft, Wirtschaft & Politik

15. Juni 2016

Sharing boomt. Innovative Tausch-, Verleih- oder Mietkonzepte sind Ausdruck einer neuen Ökonomie des Teilens. Durch Onlineplattformen hat sich die Anzahl der Marktteilnehmer rasant vergrößert. Dabei bewegen sich die Konzepte von sozial orientierten Plattformen bis hin zu gewinnorientierten globalen Unternehmen, die mit verschiedenen Geschäfts- und Erlösmodellen eine neue Marktmacht innerhalb Sharing Economy aufgebaut haben.

Slow Fashion (InNaBe)

Jan 2015 bis Dez 2017

Nachhaltigkeit wird für viele Konsumentinnen und Konsumenten zu einem immer wichtigeren Auswahlkriterium. Nicht nur in den Bereichen Mobilität und Ernährung, sondern auch im Handlungsfeld ‘Bekleidung‘ achten die Kundinnen und Kunden verstärkt auf eine umwelt- und sozialverträgliche, ressourceneffiziente Produktion. Damit ist das Potenzial für mehr Nachhaltigkeit allerdings noch nicht ausgeschöpft: Steigern lässt sich dieses zusätzlich durch eine gleichzeitige Absenkung des Konsumniveaus, eine Verringerung des Massendurchsatzes von Kleidung und eine damit verbundene Verlängerung der Nutzungsphase (‘Slow Fashion‘).

Gestaltungsmodell für sozialökologische Transformationsprozesse in der Praxis: Entwicklung und Erprobung in drei Anwendungsfeldern (Trafo 3.0)

Apr 2015 bis Mär 2018

Das übergeordnete Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Erprobung eines Modells und die Erstellung eines als E-Book vorgesehen Handbuchs zur Initiierung und aktiven Gestaltung von sozial-ökologischen Transformationsprozessen in der gesellschaftlichen und unternehmerischen Praxis.

Vom Klimaschutzkonzept zur zielgruppenorientierten Sanierungsoffensive: Strategien, Lösungsansätze und Modellbeispiele für dynamische Kommunen (Sandy)

Jan 2015 bis Dez 2017

Übergeordnetes Ziel des Projekts Sandy ist die Weiterentwicklung bestehender Instrumente der Umwelt-, Sozial- und Wohnungsmarktpolitik hin zu einer wirksamen Sanierungsoffensive von Wohngebäuden. Die angestrebte Sanierungsoffensive versteht sich dabei als Prozess, der die Interessen und Handlungsmöglichkeiten verschiedener Akteure für die energetische Wohngebäudesanierung einbezieht. Gleichzeitig wird ein Rahmen geschaffen, der es vielen Akteuren gemeinsam ermöglicht, den vielfältigen Wohngebäudebestand in Deutschland zu sanieren. Entsprechend beschränkt sich das Projekt nicht auf die technische Ebene der Wohngebäude, sondern bezieht die Verfügungsberechtigten, insbesondere ihre Motivationslage und ihren Handlungsspielraum, sowie weitere Akteure ein. Adressat der Forschung sind dabei vorrangig Kommunen.

Nachhaltiger Konsum und Bewirtschaftung von Meeresfischen (KoBeFisch)

Nov 2014 bis Mär 2018

KoBeFisch geht von der Hypothese aus, dass die bisherigen Verantwortungsstrukturen in der Fischerei Ursache dafür sind, dass die europäische Fischereipolitik es bis in die jüngste Vergangenheit nicht geschafft hat, die Überfischung wirksam zu verhindern. Im gegenwärtigen Fischereimanagement der Europäischen Union tragen allein staatliche Akteure eine wesentliche Verantwortung für Nachhaltigkeit. So legt der Ministerrat der Europäischen Union zahlreiche Regulierungen der Fischerei und insbesondere Fangquoten fest. Fischer und Fischkonsumenten hingegen haben praktisch kaum eine Möglichkeit, Fangmengen und damit die Bewirtschaftung der Bestände in Richtung von mehr Nachhaltigkeit zu beeinflussen. In KoBeFisch werden Alternativen untersucht und neu entwickelt, wie staatliche und nicht-staatliche Akteure gemeinsam mehr Verantwortung für Nachhaltigkeit tragen können. Im Mittelpunkt der Analyse stehen dabei – neben den staatlichen Akteuren auf verschiedenen Ebenen – die Konsumenten von Fisch und die Fischer, insbesondere die handwerklichen Küstenfischer.

Konsumverhalten und Innovationen zur nachhaltigen Chemie am Beispiel von Produkten mit problematischen Inhaltsstoffen (KInChem)

Apr 2015 bis Mär 2018

 Laut der 2007 in Kraft getretenen EU-Chemikalien-Verordnung REACH hat die Industrie sicherzustellen, dass Chemikalien nur auf den Markt gelangen, wenn sie „die menschliche Gesundheit und die Umwelt nicht nachteilig beeinflussen“. Will man diese Ziele erreichen, ergeben sich Herausforderungen aus der Vielzahl existierender „problematischer“ Stoffe mit (öko)toxischem Gefährdungspotenzial sowie möglicher Stoff-Produkt-Kombinationen. Die Möglichkeiten staatlicher Akteure, generelle Verbote und Beschränkungen auszusprechen, reichen für die Zielerfüllung alleine nicht aus. Oft wissen Konsumentinnen und Konsumenten nicht, welche problematischen Stoffe in Produkten verarbeitet werden. Eine zielführende Handlungsalternative kann also darin bestehen, die Transparenz bezüglich problematischer Inhaltsstoffe von Produkten zu steigern. Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher ihr Kaufverhalten verstärkt danach ausrichten, welche Stoffe in rodukten wie Kosmetika, Textilien, Möbel etc. enthalten sind, reagiert der Handel, indem er sein Angebot anpasst. Daraus entstehen Impulse, die vom Endverbraucher ausgehend entlang der Wertschöpfungskette Anreize zum Austausch von problematischen Stoffen bei den Produkten und auch bei den Stoffproduzenten freisetzen. Darüber hinaus werden gesellschaftliche Such- und Lernprozesse in Gang gesetzt. Das erwähnte Anreizsystem kann sich nur dann voll entfalten, wenn ein „Brückenschlag“ vollzogen ist, der die aus wissenschaftlichen oder regulatorischen Kontexten stammenden Informationen zu problematischen Stoff- und Produkteigenschaften überhaupt erst für die Verbraucherinnen und Verbraucher erschließt. Zu diesem Zweck entwickelt das Vorhaben Lösungen.

Integrierte Analyse einer grünen Transformation: Analyse ökonomischer, sozialer und technologischer Transformationspfade (InTrans)

Jun 2015 bis Mai 2018

Das Vorhaben „Intrans“ hat sich zum Ziel gesetzt, Transformationspfade hin zu einer ökologisch und sozial nachhaltigen Ökonomie aufzuzeigen. Dabei stehen mittel- bis langfristige Perspektiven unter Berücksichtigung einer sich wandelnden Umwelt im Mittelpunkt. Das Vorhaben ist interdisziplinär angelegt und bringt Forschende aus Philosophie, Ökonomie und Soziologie zusammen. So können konkrete Politikempfehlungen zur Ausgestaltung und Governance nachhaltigen Wandels abgeleitet werden. Die gezielte Einbindung von Praxispartnern garantiert höchste wissenschaftliche Qualität sowie praktische Relevanz der Teilvorhaben.

Der Handabdruck: Ein komplementäres Maß positiver Nachhaltigkeitswirkung von Produkten

Jun 2015 bis Mai 2018

Wenn alle Menschen auf unserem Planeten den Lebensstil der westlichen Industrieländer führen würden, benötigten wir dazu mehrere Erden. Diese Aussage beruht auf dem Prinzip des ökologischen Fußabdrucks. Dieser Ansatz versucht, negative ökologische Auswirkungen von Individuen, Organisationen oder Ländern zu erfassen und messbar zu machen.  Der Handabdruck verfolgt ein gegensätzliches Ziel: Mit Hilfe dieses innovativen und ganzheitlichen Ansatzes werden positive ökologische und soziale Nachhaltigkeitswirkungen von Produkten bewertbar, messbar und kommunizierbar gemacht sowie in ihrer sozialen Dimension in Betrachtung gezogen. Während der weit verbreitete Fußabdruck also metaphorisch eingesetzt wird, um eine negative Belastung darzustellen, symbolisiert der Handabdruck das positive, gestalterische Management und das gezielte Steuern hin zu einer nachhaltigen Entwicklung.

Green Travel Transformation: Ein Modell für integrierte Transformationsprozesse zum nachhaltigen Wirtschaften im Tourismus

Mai 2015 bis Apr 2018

Das Projekt Green Travel Transformation nimmt das Gesamtsystem der Tourismuswirtschaft in den Blick, um Rahmenbedingungen setzen zu können, die eine deutliche Veränderung in Richtung Nachhaltigkeit erwirken können. Das Projektdesign ist zweistufig aufgebaut. Im ersten Schritt werden grundsätzliche Untersuchungen vorgenommen, die aufzeigen, welche Effizienz- und gegebenenfalls Reboundeffekte in der touristischen Leistungskette vom Produzenten (Reiseveranstalter) bis zum Konsumenten (Tourist) auftreten. In diesem Zusammenhang werden die Funktionen des gesamtwirtschaftlichen Systems der Tourismusindustrie in den Blick genommen, um Handlungsoptionen im Umgang mit Ressourcen sowie zur Aufrechterhaltung von systemrelevanten Dienstleistungen zu identifizieren. In einem zweiten Schritt geht es um eine konkrete Stakeholderadressierung. Im Fokus der Untersuchung stehen vor allem diejenigen Akteursebenen der Tourismuswirtschaft, die einen relevanten Beitrag für die Etablierung von Veränderungsprozessen in Richtung Nachhaltigkeit liefern können.

Evolution2Green - Transformationspfade zur Green Economy

Jun 2015 bis Mai 2018

Die Ziele dieses Projekts können in drei Punkten zusammengefasst werden: Wesentliche Transformationshemmnisse (Pfadabhängigkeiten) werden erstens in einem breiten Spektrum von 15 Problemfeldern analysiert und Schwachpunkte der in ihnen bisher dominierenden Instrumente und Lösungsansätze werden identifiziert. Zweitens ermittelt das Vorhaben neue problemübergreifende Lösungsansätze und bestimmt die Erfolgsbedingungen für Pfadwechsel in Richtung einer Green Economy. Drittens entwickelt das Vorhaben Roadmaps zur Transformation für ausgewählte Lösungsansätze sowie Strukturen und Inhalte einer Gesamtstrategie. Darauf aufbauend werden konkrete Umsetzungsmaßnahmen bestimmt. Das Projekt wird von adelphi gemeinsam mit dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung sowie dem Borderstep Institut durchgeführt.

Commons-based Peer Production in offenen Werkstätten (COWERK)

Nov 2014 bis Okt 2017

Der Forschungsverbund COWERK untersucht am Beispiel offener Werkstätten, wie sich in der Produktion kollaborative Wirtschaftsformen herausbilden. Das Vorhaben versteht offene Werkstätten als „Reallabore“ für gemeinschaftliche Arbeit, in denen einerseits Personen der Zugang zu Fertigungstechnologien ermöglicht wird und andererseits Erfahrungen und Know-how ausgetauscht werden. Die Bandbreite reicht vom traditionellen Handwerk („Low Tech“) bis zum Gebrauch von 3D-Druckern („High-Tech“). Die zentrale Forschungsfrage von COWERK lautet: Wie können die neuen Wertschöpfungsmuster ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig gestaltet, in der gesellschaftliche Breite verankert und mit bestehenden ökonomischen Strukturen im Kontext offener Innovationsprozesse verknüpft werden?

Neue Wege, Strategien, Geschäfts- und Kommunikationsmodelle für Biokunststoffe als Baustein einer Nachhaltigen Wirtschaft (BiNa)

Apr 2015 bis Mär 2018

Der weitaus größte Teil der derzeit verwendeten Kunststoffe basiert auf fossilen Rohstoffen. Diese fossilen Ressourcen werden schneller konsumiert, als sie sich regenerieren können, sie sind also endlich. Vor diesem Hintergrund bilden auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Biokunststoffe eine zukunftsweisende Alternative. Durch den Einsatz von Biokunststoffen besteht die Möglichkeit, sowohl fossile Ressourcen zu schonen als auch die Emission von klimarelevanten Gasen zu reduzieren. Doch sind Biokunststoffe in Herstellung, Nutzung und am Ende ihres "Lebensweges" wirklich nachhaltiger als ihre fossile Konkurrenz, und welche Problemstellungen ergeben sich z.B. bei der Nachhaltigkeitsbewertung? Welches ökologische Potenzial besteht durch die Kaskadennutzung? Wie ist der allgemeine Wissensstand zu Biokunststoffen, und wie bewertet die Bevölkerung deren Einsatz? Welche Informationsmittel sind wirksam, wenn es darum geht, das Thema verbrauchergerecht zu kommunizieren? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus der Forschungsplattform BiNa.