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Prof. Dr. Günther Bachmann

Rat für Nachhaltige Entwicklung, Vorsitzender Begleitkreis NaWiKo

Herr Bachmann leitet seit April 2001 die Geschäftsstelle des Rates für Nachhaltige Entwicklung, seit Juni 2007 ist er dessen Generalsekretär. Prof. Bachmann wurde am 25.2.2014 von der Stiftung Universität Lüneburg zum Honorarprofessor bestellt und ist Vorsitzender der beiden Jurys des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen und für Städte. Von 1983 bis 2001 war er im Umweltbundesamt tätig, zuletzt in der Verantwortung zum Bundes-Bodenschutzgesetz und der Geschäftsführung für den Wissenschaftlichen Beirat Bodenschutz beim BMU.

Foto: Noel Tovia Matoff, © Rat für Nachhaltige Entwicklung

Bernward Baule

Leiter des Referats V B 4 "Verbraucherforschung; Verbraucherbildung" im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Dr. Volkmar Dietz

BMBF

Dr. Volkmar Dietz leitet seit November 2010 das Referat “Grundsatzfragen Nachhaltigkeit, Klima, Energie im BMBF”  Zu seinen Aufgaben zählt die Weiterentwicklung des Förderprogramms “Forschung für nachhaltige Entwicklungen (FONA)”. Im Rahmen von FONA ist er für den Förderschwerpunkt “Sozialökologische Forschung und Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit” verantwortlich und betreut in diesem Kontext auch das Vorhaben „Wissenschaftliche Koordination der Fördermaßnahme Nachhaltiges Wirtschaften“ (NaWiKo).

Kai Falk

Handelsverband Deutschland - HDE e.V.

Herr Falk ist seit 2010 Geschäftsführer beim Handelsverband Deutschland und dort für Kommunikation und Nachhaltigkeit zuständig. In dieser Funktion ist er zugleich Verbandssprecher und verantwortet die Bereiche Umwelt und Energie. In der Vergangenheit war er Leiter der Unternehmenskommunikation für Coca-Cola Deutschland und für den Braukonzern Anheuser-Busch Inbev (DACH-Region).

 

Prof. Dr. Edeltraud Günther

Technische Universität Dresden

Prof. Dr. Günther hat einen Lehrstuhl für Betriebliche Umweltökonomie an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der TU Dresden inne und hatte bzw. hat Gastprofessuren an der University of Virginia sowie der Kobe University. Sie ist unter anderem seit 2009 Mitherausgeberin der wissenschaftlichen Fachzeitschriften Zeitschrift für Umweltpolitik und Umweltrecht ZfU, Sustainable Production and Consumption, Umweltwirtschaftsforum sowie International Journal of Life Cycle Assessment. Sie leitete den Arbeitskreis Nachhaltige Unternehmensführung der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. sowie die Arbeitsgruppe Szenarien in der DFG-Senatskommission Wasserforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft  und ist Obfrau des DIN-Arbeitskreises zur Entwicklung der internationalen Norm DIN EN ISO 14051 "Materialflusskostenrechnung" sowie der ISO 14008 „Monetary  valuation  of  environmental  impacts from  specific emissions  and  use  of natural  resources  -  Principles,  requirements and  guidelines“

 

Dr. Julia Hertin

Sachverständigenrat für Umweltfragen

Dr. Julia Hertin ist stellvertretende Generalsekretärin und kommissarische Leiterin der Geschäftsstelle des Sachverständigenrats für Umweltfragen. Zuvor arbeitete sie als Referentin im Bundesumweltministerium im Bereich Energiepolitik.  Darüber hinaus war sie zehn Jahre in der sozialwissenschaftlichen Umweltforschung tätig (Forschungszentrum für Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin und Science Policy Research Unit an der University of Sussex in Großbritannien).

Prof. Dr. Harald Kächele

Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e. V.

Prof. Dr. Harald Kächele arbeitet im Leipniz-Zentrum für Agrarlanschaftsforschung (ZALF) e.V. und hat an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde die Professur für Umweltökonomie inne. Weiterhin ist er Vorsitzender der Deutschen Umwelthilfe und des Stiftungsrates der Tropenwaldstiftung OroVerde e.V.

Dr. Matthias Kannegiesser

Associated Consultant A.T. Kearney

Dr. Matthias Kannegiesser hat Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe, Valencia und an der TU Berlin studiert. Nach Stationen bei Melitta, Ernst & Young sowie SAP in Walldorf und Palo Alto/USA wechselte er 2000 zur Unternehmensberatung A.T. Kearney. Über 10 Jahre hat er Unternehmen in Branchen der Chemie, Energie, Automobil und Konsumgüter in Europa, USA, dem Mittleren Osten sowie Asien beraten in den Bereichen Supply Chain Management, Strategische IT und Nachhaltigkeit. Heute ist er als selbstständiger und assoziierter Berater für A.T. Kearney sowie Forscher in Berlin tätig und hat sich auf Nachhaltigkeit für Unternehmen spezialisiert. Er war im Gründungsteam des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, hat die Unternehmensbewertungsmethode mitentwickelt und die Unternehmensbewertungen mehrere Jahre geleitet. Es ist Architekt der N-Kompass-Methode und Autor mehrerer Fachdossiers für nachhaltiges Wirtschaften im Mittelstand. Er forscht und veröffentlicht zu nachhaltigen Lieferketten sowie zu Nachhaltigkeits-Optimierungsverfahren.

 

Thomas Korbun

IÖW

Thomas Korbun ist seit 1999 Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und seit 2012 Sprecher des Ecological Research Network (Ecornet). Zuvor war der Biologe Wissenschaftlicher Koordinator eines Verbundvorhabens im Bereich Agrarlandschaftsforschung und Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Landesanstalt für Großschutzgebiete des Landes Brandenburg (LAGS) in Eberswalde sowie der Universität Marburg, Fachgebiet Wissenschaftlicher Naturschutz.

 

Dr. Kora Kristof

Dipl.-Volkswirtin, energiewirtschaftliche Promotion, Habilitation zu erfolgreichen Wegen zum Wandel. 1988-1992 Wissenschaftliche Mitarbeiterin Universität München; 1992-1994 Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bundestags-Enquete-Kommission "Schutz der Erdatmosphäre"; 1994-2011 Wuppertal Institut: Bis 2003 Leiterin Energieabteilung, dann Leiterin Themenbereich „Materialeffizienz und Ressourcenschonung“ & Pro-grammleiterin „Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren“; seit 2011 Leiterin Grundsatzabteilung Umweltbundesamt.

 

Prof. Dr. Reinhard Loske

Universität Witten/Herdecke

Prof. Dr. Reinhard Loske ist seit 2013 Professor für Politik, Nachhaltigkeit und Transformationsdynamik an der Universität Witten/Herdecke. Zuvor war er freiberuflich unter anderem für die GIZ in Südafrika und Libyen und die GLS-Bank tätig. Er war Projektleiter für „Klimapolitik“ und Leiter der interdisziplinären Forschungsgruppe „Zukunftsfähiges Deutschland“ am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie GmbH, Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen, sowie Mitglied des Deutschen Bundestages und Senator der Freien Hansestadt Bremen.

Foto: Infernum/Tom Maelsa

Klaus Milke

Germanwatch e.V.

Klaus Milke ist entwicklungs- und umweltpolitischer Berater, Mitbegründer von Germanwatch e.V. und seit 1991 in dessen Vorstand. Er ist Mitglied in verschiedenen Steuerungs- und Beratungsgremien, unter anderem hat er den Vorstandsvorsitz der Stiftung Zukunftsfähigkeit inne, ist Mitglied im Integritätsbeirat und Gesellschaftsvertreter bei der atmosfair gGmbH und im Kuratorium des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, der Plattform Zukunftsstadt Bundes-Bildungs- und Forschungsministerium (BMBF) und des Forschungsforums Energiewende Bundes-Bildungs- und Forschungsministerium (BMBF).

Foto: Jennifer Zumbusch

Klaus Müller

Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Klaus Müller ist Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Zuvor war der Volkswirt in der Politik tätig: Vom Jahr 2000 bis 2005 war er Umweltminister in Schleswig-Holstein, bis 2006 Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtags. Von 1998 bis 2000 war Klaus Müller Abgeordneter des Deutschen Bundestags.

Foto: Marco Urban

Dr. Steffi Ober

NABU

Dr. Steffi Ober ist Referentin für nachhaltige Forschung und Innovation beim NABU, sowie Initiatorin und Leiterin des Projektes Forschungswende, einem Netzwerk von Netzwerken, um mehr Partizipation und Transparenz in der Forschungspolitik anzustoßen.  Die Plattform schafft Räume zum Austausch mit Wissenschaft und Politik zu Themen wie Energiewende, Bioökonomie oder Wohlstand und Wachstum. Dr. Ober ist Beiratsmitglied und Dozentin im Studiengang Nachhaltigkeitsmanagement der HNEE.

Dr. Inge Paulini

WBGU

Dr. Inge Paulini ist seit 2009 Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) in Berlin. Sie arbeitet damit an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit und in einem Feld das mit Themen wie Nachhaltigem Wirtschaften, Transformation zur klimaverträglichen Gesellschaft, Global Environmental Governance oder globaler Landnutzung große Relevanz für die Gestaltung zukünftiger Politik hat.
Nach dem Studium der Ökotrophologie und einem Master of Science in Nutrition (USA) promovierte sie zum Dr. rer. nat. Biologie. Von 1993 bis 2008 arbeitete sie im Umweltbundesamt, zuletzt als Leiterin der Grundsatzabteilung, in der u.a. Nachhaltigkeitsstrategien, Umweltrecht, -ökonomie und –planung sowie Umweltindikatoren wissenschaftlich bearbeitet wurden.
Frau Paulini ist Mitglied in einer Reihe von Beiräten und Gremien zur Thematik nachhaltige Entwicklung.

 

Dr. Katharina Reuter

UnternehmensGrün, Geschäftsführerin

Dr. Katharina Reuter engagiert sich seit vielen Jahren für die nachhaltige Wirtschaft – zunächst in Lehre und Forschung, dann im Stiftungs- bzw. Verbandsbereich. Die Agrarökonomin war als Geschäftsführerin der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und der Klima-Allianz Deutschland tätig. Als Beraterin für Bio und Nachhaltigkeit arbeitete sie eng mit Unternehmen zusammen.

Seit 2014 führt sie die Geschäfte von UnternehmensGrün, dem parteipolitisch unabhängigen ökologisch orientierten Unternehmensverband. UnternehmensGrün setzt sich für bessere Rahmenbedingungen für nachhaltig wirtschaftende Unternehmen ein. Themen sind politische Fragen in den Bereichen Energie, Circular Economy, Steuern, Handel, Mobilität oder Agrar- und Ernährungswirtschaft. Katharina Reuter ist Mitbegründerin von Ecopreneur.eu (European Sustainable Business Federation) und weiteren zivilgesellschaftlichen Initiativen.

Frau Reuter ist Mitglied in einer Reihe von Beiräten und Gremien zur Thematik nachhaltige Entwicklung, wie beispielsweise im SDG Club des Rats für Nachhaltige Entwicklung. In den sozialen Medien zählt sie zu den #nachhaltige100 – einer Initiative, die digitale Influencer*innen aus dem Bereich der Nachhaltigkeit auszeichnet.

Foto: CaroHoene

Birgit Riess

Bertelsmann Stiftung

Birgit Riess ist Direktorin bei der Bertelsmann Stiftung und leitet dort das Programm Unternehmen in der Gesellschaft, das sie seit 2004 aufgebaut hat. Sie arbeitet gemeinsam mit ihrem Team an den konzeptionellen Grundlagen zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility – CSR) und an innovativen Formaten, die Unternehmen in gesellschaftliche und politische Beteiligungsprozesse einbinden. Zu den wichtigsten Initiativen zählen die Marktplatz-Methode, die Initiative „Unternehmen für die Region/Verantwortungspartnerschaften“ und der Corporate Responsibility Index. Birgit Riess hat Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften studiert und war viele Jahre wissenschaftlich in der empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung tätig. Sie ist Mitglied im CSR-Forum des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Jury-Mitglied für die Verleihung des CSR-Preises der Deutschen Bundesregierung und Mitglied im CSR-Beirat des Landes Nordrhein-Westfalen. Daneben ist sie stellvertretende Vorstandsvorsitzende des gemeinnützigen Vereins Unternehmen für die Region e.V.

Annette Schmidt-Räntsch

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Annette Schmidt-Räntsch ist Referentin im Referat für Wirtschaft, Innovation, Beschäftigung, nachhaltige Unternehmensführung des BMUB. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind unter anderem nachhaltige Unternehmensführung, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Umweltmanagementsysteme.

 

Martin Schröder

Abteilung Umwelt, Technik und Nachhaltigkeit des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI)

Martin Schröder ist Referent in der Abteilung Umwelt, Technik und Nachhaltigkeit des BDI e.V. Seine Themenschwerpunkte liegen bei Kreislaufwirtschaft, Abfallrecht, Wasserrecht und Internationale Nachhaltigkeit. Er hat im BDI die Initiative „Wirtschaft für Klimaschutz“ koordiniert und die Erstellung einer Studie zu Treibhausgasemissionsvermeidung in Deutschland verantwortet.
Zuvor war er im Europäischen Parlament und im Bundeswirtschaftsministerium tätig.

Prof. Dr. Bernd Siebenhüner

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Prof. Bernd Siebenhüner ist Inhaber des Lehrstuhls für Ökologische Ökonomie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er war von 1996 bis 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebliches Umweltmanagement der Martin-Luther-Univer­sität Halle-Wittenberg und absolvierte 2000-2001 einen Postdoc-Forschungsaufenthalt an der Kennedy School of Government, Harvard University. Von 2002 -2005 war er zudem Projektleiter am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Nach erfolgreicher Zwischenevaluation als Juniorprofessor an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wurde er im Januar 2007 auf die Professur für Ökologische Ökonomie berufen. Von 2010 bis Ende 2015 war Prof. Dr. Siebenhüner Vize-Präsident für wissenschaftlichen Nachwuchs und Qualitätsmanagement an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Global Governance, soziale Lern- und Transformationsprozesse, ökologische Ökonomie, Nachhaltigkeitsmanagement, internationale Umweltpolitik, sozial-ökologische Systeminteraktionen und regionale Anpassungsstrategien an den Klimawandel.

Prof. Dr. Angelika Zahrnt

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Angelika Zahrnt war von 1998 bis 2007 BUND-Vorsitzende. Seit 2007 ist sie Ehrenvorsitzende des BUND. Im Oktober 2009 verlieh ihr Bundespräsident Horst Köhler den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).Von 2001 bis 2013 gehörte sie dem Rat für Nachhaltige Entwicklung an und dem Strategiekreis Sozial-ökologische Forschung des BMBF an.
2013 wurde Angelika Zahrnt von Bundespräsident Joachim Gauck mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse für ihr langjähriges umweltpolitisches Engagement geehrt. Sie hat "maßgeblich dazu beigetragen, das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in die öffentliche Diskussion einzubetten." Sie hat die Studien „Zukunftsfähiges Deutschland“ (1996 und 2008) initiiert, zu Produktlinienanalyse, Ökologischer Steuerreform, Postwachstumsgesellschaft und Suffizienzpolitik publiziert.