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17. Juni 2019
Gronau (bei Münster)
Das Foto zeigt den Ausschnitt einer im Workshop gemeinsam beschriebenen Tischdecke zum Thema Chance und Nutzen von Biokunststoff
Ausschnitt von Workshopdiskussionen zum Thema "Chancen und Nutzen von Biokunststoffen"

Am 17. Juni 2019 fand in den Räumlichkeiten der Bio-Molkerei Söbbeke GmbH in Gronau (bei Münster) der NaWiKo-Fachworkshop "Nachhaltiges Wirtschaften in Unternehmen am Beispiel Biokunststoffe" statt. Ziel des Fachworkshops war es, Erkenntnisse aus Forschungsprojekten, die sich mit Fragen potentieller Nachhaltigkeitswirkungen von Biokunststoffen und biobasierten Materialien beschäftigten, mit Unternehmensvertreter*innen aus der Verpackungs- und Lebensmittelbranche zu diskutieren.

Die Fokussierung auf das Thema Biokunststoffe und biobasierte Verpackungsmaterialien ist aufgrund der aktuellen Diskussion um Kunststoffabfälle praxisrelevant. Da die Übertragbarkeit von Forschungserkenntnissen in den betrieblichen Alltag kein leichtes Unterfangen ist, sollte der Workshop auch helfen, weitere Diskussions- und Wissensbedarfe zu ermitteln und eine vertiefende Vernetzung entlang von Lieferketten zu ermöglichen.

Eine kurze Dokumentation der wesentlichen Diskussionen ist unten als Download verfügbar.

 

Hintergrund

Die Diskussionen um die Verwendung von Biokunststoffen sind nicht wirklich neu. Durch die aktuellen Entwicklungen im Bereich des Plastikabfalls – insbesondere auch bei Verpackungsfolien – ergeben sich jedoch durchaus neue Ansatzpunkte für die Nutzung dieser stofflich verwertbaren Materialien. Hierbei spielen neben ökonomischen Aspekten auch die Umweltverträglichkeit und damit das Eco-Design eine nicht unwesentliche Rolle.

Der Fach-Workshop richtete sich an Unternehmensvertreter*innen, um die Möglichkeiten der zukünftigen Anwendung dieser Materialien im Bereich der Verpackung von Lebensmitteln zu diskutieren und bereits vorhandenen Lösungsansätze im Bereich des Nachhaltigen Wirtschaftens mit neuen Ideen zu verbinden.

Der Workshop wurde von der Effizienz-Agentur NRW in Zusammenarbeit mit NaWiKo durchgeführt und vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme "Nachhaltiges Wirtschaften" (NaWi) finanziert.